Historische Eisenbahn Uniformgruppe
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Bahnhof Metelen Land
Bahnhof Metelen Land
Modellbahn
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Der Bahnhof

Bahnhof Metelen Land
Bahnhof Metelen Land

Am 30. September 1875 wurde im Zuge der Industriealisierung die Strecke Münster-Gronau-Enschede (heute KBS 407) offiziell in Betrieb genommen.

Das Bahnhofsgebäude Metelen wurde im selben Jahr errichtet, und ist der einzige in Fachwerkbauweise erstellte Bahnhof auf der Strecke.

An dem Hauptgebäude schloss sich eine Güterhalle mit 11 Lagerplätzen und einer Nutzfläche von 1240 qm mit fester Rampe an. Neben dem Bahnhofsgebäude befand sich die Zisterne, die früher mit Trinkwasser aus einem Kesselwagen gefüllt wurde und zur Versorgung des Bahnhofs diente. Sie wurde im Sommer 2005 entfernt.

Bei der Gründung der Direktion Münster zum 01.04.1895 war  Metelen eine Station III. Klasse mit einem gemeinsamen Warteraum für Reisende der 1. – 4. Klasse. Einige Jahre danach erweiterte man das Empfangsgebäude durch einen zweigeschossigen Anbau.

Im Jahre 1907 entstand noch ein zusätzlicher Wartesaal für die Fahrgäste der 3. & 4. Klasse.

Neben dem Bahnhof befand sich ein im Jahre 1911 gebautes Nebengebäude, in dem die Damen- und Herrentoilette für die Bediensteten und Reisenden, sowie die Waschküche für den Mieter (Bahnhofsvorsteher) und ebenso ein Stall für Kleinvieh untergebracht waren. Zum Bahnhof gehörte noch ein Wärterposten, welcher von den Bediensteten des Bahnhofs mitbedient wurde. Die Schranke am Posten wurde später durch eine Fernschranke im Bahnhof ersetzt.

Der Bahnhof war zu den Anfängen mit einem Stationsaufseher, 2 Weichenstellern und einem Stations- und Güterbodenarbeiter besetzt.
Mit der Inbetriebnahme der WLE-Strecke Ahaus – Burgsteinfurt benannte die Direktion Münster den Bahnhof zur Unterscheidung vom WLE-Bahnhof „Metelen-Ort“ zum 01.10.1902 in „Metelen Land“ um.

Die Dienststelle ist eine der ersten gewesen, die nach dem 2. Weltkrieg ihre Selbstständigkeit verlor. Die Direktion Münster beschloss die Dienststelle zum 01.07.1955 aufzulösen und sie dem Bahnhof Ochtrup zu unterstellen.
Der Stückgutverkehr ist schon vor 1969 eingestellt worden. Wegen der geringen Auslastung hat die Direktion Essen auch die Abfertigungsbefugnis für Gepäck- und Expressgutverkehr zum 01.02.1975 eingestellt.

Die Güterhalle wurde 1973 abgerissen. Im Jahre 1975 kam das Nebengebäude zum Abriss. Die Bundesbahn hat den Tarifpunkt zum 01.06.1984 aufgehoben. Der Reisezugverkehr war inzwischen vertaktet worden, d.h. Zugkreuzungen fanden nicht mehr in Metelen Land, sondern nur noch in Ochtrup, Burgsteinfurt und Altenberge statt. Die Bundesbahn wandelte die vom Stellwerk „Mf“ bediente Fernschranke in eine Umlaufsperre um und veranlasste zum 31.08.1984 den Rückbau des Stellwerks „Mf“, der Signale, des Überholungsgleises und des Ladegleises. Die letzte Fahrkarte verkaufte ein Bahnangestellter am 01.09.1984. Der Reisende konnte jedoch schon seit 1976 seine Fahrkarte am vorhandenen Fahrkartenautomat ziehen.

Standortkarte

Kontaktdaten:

Bahnhofmuseum
Naendorf 74

48629 Metelen

Hubert Kortehanneberg
Tel.: 02556 / 7440

Gerhard Treder
Tel.: 02556 / 407

Öffnungszeiten:

Von April bis Oktober jeden 1. Sonntag im Monat von 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr.

Zusätzlich am 1. Mai und am Europäischen Denkmaltag.

Bahnhofsfest im zweijährigen Rhythmus.

Gruppenführungen sind unter den Kontaktadressen abzusprechen.

Bahnhofsmuseum Website

www.bahnhofsmuseum.de

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