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Bergbaumuseum Ibbenbüren

Umfangreiche Zeugnisse bergbaulicher Aktivität, angefangen von den frühen, oberflächennahen Abgrabungen über die Entwicklung des Bergbaus in der Folgezeit bis hin zur gegenwärtigen Gewinnung des Anthrazits in 1300 bis 1500 m Teufe, hält das "Bergbaumuseum Ibbenbüren" bereit.

Seinen Standort hat es in der Turbinenhalle des stillgelegten 100-MW-Kraftwerks auf dem Betriebsgelände des Bergwerks. Eine von ursprünglich drei Turbinen/Generatoren-Anlagen blieb erhalten und bildet selbst ein Ausstellungsstück.

Der Steinkohlenbergbau steht im Informationsangebot des Museums im Vordergrund, aber auch der historische Erzbergbau und der Kalksteinabbau finden Erwähnung.

Zu Beginn des Industriezeitalters eröffneten Dampfmaschinen dem Bergbau neue Dimensionen. Mit dem "Ibbenbürener Dampfhaspel", der vor über 100 Jahren den Arbeitsrhythmus im Schacht bestimmte, stellt das Museum diese Epoche vor. Dieser Dampfhaspel hat seine Funktionsfähigkeit bis heute bewahrt und wird bei Vorführungen in Gang gesetzt.
Auch die Dampffördermaschine von Schacht I (Teil der v.-Oeynhausen-Schachtanlage, dem Museum benachbart), seit 1928 an dieser Stelle in Betrieb, bringt das Dampfzeitalter auf einzigartige Weise nahe - nicht als Museumsstück, sondern als Maschine im Arbeitsprozess. Ein Einbezug in das Besichtigungsprogramm des Museums ist nur in Ausnahmefällen möglich.

Strecken- und Strebausbau, Maschinen, Arbeitsgeräte und Werkzeuge (Gezähe) aus dem harten unter-Tage-Einsatz lassen die technische Entwicklung im Laufe der Jahre und Jahrzehnte sichtbar werden. Eine Sonderstellung nimmt der Kohlenhobel ein, das zentrale Gewinnungsgerät im Ibbenbürener Bergbau. Vor ca. 70 Jahren von einem Ibbenbürener Bergmann erfunden, vermittelt das Modell des Prototyps (in Originalgröße) noch heute das entscheidende Funktionsprinzip des Hobelvorgangs. Ständige Optimierung und Ausrichtung auf die Erfordernisse vor Ort führten schließlich zum hochspezialisierten Werkzeug der Gegenwart, das in Bergwerken rund um den Globus Verwendung findet.

Nebenräume bieten eine reiche Auswahl an Mineralien und Fossilien aus der Region und dem weiteren Umkreis. Eine Ofenparade mit historischen Schmucköfen zeigt Wärmespender aus vergangenen Zeiten. Zahlreiche Gemälde mit Bergbaumotiven ergänzen das Angebot.

Impressionen

Kontaktdaten

Klaus AbelOsnabrücker Str. 112, Tor 249477 Ibbenbüren

Tel.: 05451 – 78110 oder 88678

E-Mail: undefinedbergbaumuseum.ibb@gmx.de

Öffnungszeiten

Von Mai bis September jeden 2. und 4. Samstag im Monat von 14 bis 16.30 Uhr.

Tage der offenen Tür am ersten Sonntag im November und zweiten Sonntag im März von 10 bis 17 Uhr.

Unabhängig von diesen Zeiten können Gruppen das Museum ganzjährig zu vorher vereinbarten Terminen im Rahmen einer Führung besichtigen.

Parkplätze sind gegenüber dem Eingang. Der Eintritt ist frei.